Einblicke in die Fachschule am BSZ für Technik
Berufliches Schulzentrum (BSZ) für Technik Gustav Anton Zeuner
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Fachschule am BSZ für Technik

Absolvent gibt Einblicke in seine Zeit am BSZ

David Helbig (Abschlussjahr 2023) hat am BSZ für Technik Dresden sein Berufsgrundbildungsjahr, die Ausbildung als KFZ-Mechatroniker und die Fachschule für KFZ-Technik erfolgreich absolviert. Im Interview gibt er Einblicke in seine Zeit am BSZ. 

 

Herr Helbig, Sie haben unser BSZ im Sommer (2023) als „Staatlich geprüfter Techniker für Fahrzeugtechnik“ verlassen. Was machen Sie jetzt?

Mit dem 2023 erworbenen KFZ-Techniker habe ich mich in einem Unternehmen beworben, in dem ich als Betriebsleiter die Verantwortung für 4 Betriebsteile und 30 Angestellte habe. Die Fachschulausbildung hat einen wesentlichen Grundstein für diese Aufgabe gelegt. Perspektivisch werde ich, so ist es mit der Unternehmensinhaberin abgestimmt, auch die Geschäftsführung übernehmen.

 

Das ist eine Position auf der Managementebene. Sind Sie mit der Qualifizierung in der Fachschule für Fahrzeugtechnik dafür ausreichend vorbereitet?

Die Fachschule ist eine Erwachsenenbildung, man lernt hier die Inhalte mit einer anderen Motivation und der Lehrplan ist inhaltlich auf die mittlere Managementebene von Unternehmen der Kraftfahrzeugtechnik ausgerichtet. Im Gegensatz zur Erstausbildung bietet die Fachschule am BSZ für Technik mehr Freiheiten und zeichnet sich durch ein fast schon freundschaftliches Verhältnis zu den Lehrkräften aus, was für den Austausch über betriebswirtschaftliche Prozesse und fachlich-technische Fragen förderlich ist.

Im Rahmen der Fachschule habe ich mir außerdem pädagogische Kenntnisse angeeignet und die Ausbildereignungsprüfung abgelegt.  

Im Nachhinein kann ich sagen, dass die Fachschule herausfordernd ist und eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten – insbesondere im Hinblick auf die zu schreibende Facharbeit – voraussetzt, was aber letztlich eine Bereicherung für die eigene Entwicklung darstellt. 

 

Welche Vorteile sehen Sie gegenüber der Ausbildung zum KFZ-Meister?

Da der KFZ-Techniker anders als der KFZ-Meister ein aus meiner Sicht breiteres Fachwissen und tieferes Verständnis für technische Prozesse hat und sich mit diesem Abschluss in der Fahrzeugindustrie bessere berufliche Perspektiven bieten, habe ich mich für die zweijährige Fachschule am BSZ für Technik entschieden.

Die Fachschule KFZ-Technik am BSZ für Technik bietet auch eine weitaus günstigere Alternative als die Meisterschule der Handwerkskammer. Zudem besteht die Möglichkeit, für die Zeit der Fachschule ein nichtrückzahlbares Bafög zu beantragen, was mir geholfen hat, die zwei Jahre Vollzeitausbildung zu finanzieren.

Nicht zuletzt begünstigt die zweijährige gemeinsame Schulzeit die Teambildung: Die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung unter den Fachschülern hat maßgeblich zum Lernerfolg beigetragen.

 

Ihr Weg zum Staatlich geprüften Techniker für Fahrzeugtechnik begann aber schon sehr viel eher hier am BSZ. Können Sie Ihren Werdegang kurz beschreiben?

Nach dem Hauptschulabschluss bin ich 2007 in das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) am BSZ für Technik Dresden gewechselt, weil es damals schwierig war, eine passende Lehrstelle zu finden.

Für mich war der enge Praxisbezug im BGJ besonders gut. Für jemanden, der sich noch orientieren will, um eine geeignete Ausbildung für sich zu finden, ist das ausgewogene Verhältnis zwischen Theorie- und Praxisunterricht genau das Richtige. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich das BGJ als erstes Ausbildungsjahr anerkennen zu lassen.

Anschließend war ich 6 Jahre bei der Bundeswehr. Danach habe ich 2015 eine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker angefangen und – aufgrund guter Leistungen – auch eher auslernen können. Am BSZ für Technik Dresden habe ich besonders die Kenntnisse und den Unterricht der fachpraktischen Lehrkräfte geschätzt.

So konnte beispielsweise Herr Mattusch-Priegnitz, der auch mein Klassenleiter war, seine Erfahrungen als Handwerksmeister sehr gut in den Unterricht einfließen lassen und Inhalte praxisnah vermitteln. Gerade für einen Lehrling, der wie ich in einer freien Werkstatt ausgebildet wurde, war die Möglichkeit, über technische Themen und Fehlerfindungen unmittelbar aus der täglichen Praxis diskutieren zu können, eine wirkliche Bereicherung, von der letztlich auch Ausbildungsbetrieb und Kunden profitiert haben. 

 

Sie haben am BSZ für Technik insgesamt 6 Jahre gelernt. Bitte geben Sie uns eine kurze Gesamteinschätzung.

Das BSZ für Technik hat mich durch eine gute Lernumgebung, freundliche Lehrkräfte, eine aufgeschlossene Schulleitung und nicht zuletzt die gute Pausenversorgung überzeugt, so dass ich mich bewusst für die Fachschule an diesem Haus angemeldet habe.

 

Das Gespräch führten Frau Rabes und Herr Dr. Schäfer.

Autor H. Schäfer
Datum 26.01.2024