ACHTUNG! Wichtige Informationen zur aktuellen Lage weiter unten auf der Startseite!

   

Aktuelle Informationen

  • Jahresablaufplan

    Der Jahresablaufplan für das Schuljahr 2020/2021 wurde genehmigt. Sie können ihn hier als PDF-Dokument ausdrucken.   Die Blockpläne der Fachbereiche...

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  • Schuljahresbeginn 2020/2021 in der Fachoberschule

    Am Montag, den 31.08.2020 heißen wir die in die FOS neu aufgenommenen Schülerinnen und Schüler der Klassen FOS 20 A, FOS 20 D und FOS 20 LA um 9:00...

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  • Öffnungszeiten Sekretariat während der Ferien

    Das Sekretariat ist während der Ferienzeit Montag - Donnerstag von 07:00 bis 11:30/12:00 bis 14:00 Uhr und am Freitag in der Zeit von 07:00 bis...

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  • Aufnahmeveranstaltung

    Die Aufnahmeveranstaltung für das 1. Lehrjahr der Berufsschule und die Aufnahmeklassen der vollzeitschulischen Maßnahmen für das Schuljahr 2020/2021...

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Berufliches Schulzentrum für Technik

"Gustav Anton Zeuner" 
Gerokstraße 22
01307 Dresden


 

Schulleitung:

  • OStD. Dr. Hans-Georg Clemens; Schulleiter
  • Rico Szymanski; stellv. Schulleiter
Telefon: (0351) 4403920
Fax: (0351) 44039277
E -Mail: sekretariat[at]bsz-technik-zeuner.de

Einrichtungs-Nr. 4 03 79 00 07

 

Schulträger: Landeshauptstadt Dresden (LHD)

vertreten durch den Oberbürgermeister
Dr.-Külz-Ring 19
01067 Dresden

 

Telefon:  (0351) 4880
Fax: (0351) 4882231
E-Mail: stadtverwaltung[at]dresden.de

 

Bei Beschwerden, Hinweisen und Anregungen wenden Sie sich bitte zunächst an den Verantwortlichen für die Website:

Dr. Hans-Georg Clemens
Schulleiter


Informationen zum Haftungsausschluss lesen Sie bitte hier:

Das Berufliche Schulzentrum Technik "Gustav Anton Zeuner" kann auf eine 80-jährige Tradition der beruflichen Ausbildung in Deutschland verweisen.

In seinem heutigen schulischen Profil haben die Schularten Berufsschule, Berufsgrundbildungsjahr, Fachschule und Fachoberschule ihren festen Platz gefunden.

In diesen Schularten werden derzeit ca. 1900 Schüler von ca. 80 Lehrern/-innen in den Berufen der Kraftfahrzeugtechnik, den industriellen und handwerklichen Berufen der Metalltechnik sowie der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ausgebildet. Dabei sind besonders der Industriemechaniker, Zerspanungsmechaniker, Anlagenmechaniker und der Kraftfahrzeugmechatroniker zu benennen. Darüber hinaus kann man den Berufsabschluss als Fluggerätmechaniker/-in und Technischer Produktdesigner/-in erwerben.

Der erfolgreiche Abschluss der Fachoberschule gestattet, an Fachhochschulen aller Fachrichtungen zu studieren und den akademischen Grad "Diplomingenieur (FH)" zu erwerben. Dieser Bildungsgang wird ebenso in Teilzeitform für berufstätige junge Menschen angeboten.

Die Fachschule für Technik in den Fachrichtungen Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sowie Fahrzeugtechnik führen als eine berufliche Weiterbildung zum "Staatlich geprüften Techniker". Deren hauptsächlicher Einsatz ist in der mittleren Managementebene zu sehen.

Aufgrund dieses Ausbildungsspektrums verfügt das Berufliche Schulzentrum im gewerblich-technischen Bereich über eine starke regionale, wie überregionale Bedeutung.

Die Flexibilität der inhaltlichen Gestaltung der Ausbildung macht es zu einem attraktiven Partner für die Industrie und das Handwerk.

Schulleiter Dr. Clemens

 

 

 

 

 

 

Dr. Hans-Georg Clemens - Schulleiter  

 

 

Aktuelle Information!! (Stand 24.07.2020)

 

 

Informationen zur Beschulung ab dem Schuljahr 2020/2021
 
Gemäß den Festlegungen des SMK soll in allen Schularten mit Beginn des Schuljahres 2020/2021 der Regelbetrieb wieder aufgenommen werden. Für alle Auszubildenden erfolgt die Beschulung entsprechend der Klassenzuordnung gemäß den im Blockplan regulär ausgewiesenen Unterrichtswochen.
  
Um eine Beschulung im vollen Klassenverband zu ermöglichen, entfällt im Unterricht und bei schulischen Veranstaltungen das Mindestabstandsgebot von 1,50 m. 
 

Im Regelbetrieb besteht grundsätzlich die Schulbesuchspflicht. Eine Befreiung von Schülerinnen und Schülern vom Präsenzunterricht aufgrund eines erheblichen gesundheitlichen Risikos ist durch ein ärztliches Attest nachzuweisen und der Schule vorzulegen. Die betroffenen Schüler erhalten ein Angebot für häusliche Lernzeit.

Schüler, die nachweislich mit SARSCoV-2 infiziert sind oder Symptome (Husten, Fieber, Durchfall, Erbrechen) erkennen lassen, dürfen die Schule nicht betreten.

Wer die Schule betritt, hat sich unverzüglich die Hände gründlich zu waschen oder zu desinfizieren.

Sollten im Schuljahr 2020/21 zeitlich begrenzte lokale und regionale Schulschließungen durch die Gesundheitsämter verfügt werden, wird der Unterricht in Form von häuslicher Lernzeit entsprechend den Erfahrungen aus dem Schuljahr 2019/20 fortgesetzt.

Über weitere organisatorische Hinweise zum Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen werden die Schüler am ersten Unterrichtstag informiert. 

 

Informationen zur Beschulung ab 15.06.2020

 

Bis Ende der 24. KW erhalten alle Ausbildungsbetriebe (B-Block) per Mail die Information, in welcher Gruppe und in welcher Woche

 

15.06.2020 - 19.06.2020 oder

06.07.2020 - 10.07.2020

 

ihre Auszubildenden bis zum Schuljahresende in der Schule unterrichtet werden. In der Woche, wo die Azubis nicht am Unterricht teilnehmen, bitten wir den Ausbildungsbetrieb sie bei der Bearbeitung der Aufgaben zu unterstützen, indem Sie den Azubis individuelle Lernzeiten ermöglichen.

 

 

Informationen zur Beschulung ab 08.06.2020

 

Bis Mitte der 23. KW erhalten alle Ausbildungsbetriebe (A-Block) per Mail die Information, in welcher Gruppe und in welcher Woche

 

08.06.2020 - 12.06.2020 oder

29.06.2020 - 03.07.2020

 

ihre Auszubildenden bis zum Schuljahresende in der Schule unterrichtet werden. In der Woche, wo die Azubis nicht am Unterricht teilnehmen, bitten wir den Ausbildungsbetrieb sie bei der Bearbeitung der Aufgaben zu unterstützen, indem Sie den Azubis individuelle Lernzeiten ermöglichen.

 

Informationen zur Beschulung ab 18.05.2020

Gemäß den Festlegungen des SMK werden ab dem 18.05.2020 in der 3. Phase der Schulöffnungen wieder alle Schülerinnen und Schüler an den berufsbildenden Schulen beschult. Um die Gesundheit aller zu schützen, müssen dabei weiterhin die Maßgaben des Infektionsschutzes höchste Priorität haben. Die Einhaltung der Hygienevorschriften, insbesondere des Abstandsgebotes erfordern gegebenenfalls eine Begrenzung der Anzahl der Unterrichtsteilnehmer durch Teilung der Klassen.  Die betreffenden Schüler bzw. deren Ausbildungsbetriebe werden zeitnah entsprechend ihrer Blockzuordnung per Mail über die veränderten Unterrichtszeiträume informiert.     

Der Zugang zum Schulgebäude erfolgt über den Haupteingang sowie die Eingänge A und B. Den Schülern wird am 1. Schultag durch das Aufsichtspersonal ihr fester Klassenraum zugewiesen. 

Handhygiene und Desinfektion wird vor Unterrichtsbeginn im Klassenraum durchgeführt. Die Belehrung zu den Infektionsschutzmaßnahmen und die erforderlichen Informationen zu Veränderungen in der Unterrichtsorganisation erhalten die Schüler in der 1. Unterrichtsstunde.

Um den coronabedingten Unterrichtsausfall teilweise zu kompensieren, werden die Berufsschüler weiterhin verbindliche Aufgaben für Homeschooling erhalten. Inhaltlich sollen die Aufgabenstellungen das selbständige Erarbeiten von prüfungsrelevanten Lerninhalten initiieren um einen Lernfortschritt zu ermöglichen. Die Bereitstellung der Aufgaben erfolgt während der Präsenzzeiten oder durch die Klassenleiter in digitaler Form z.B. über LernSax, Klassenchats oder direkt an die E-Mailadresse der Auszubildenden. Wir bitten die Ausbildungsbetriebe, ihre Auszubildenden bei der Bearbeitung der Aufgaben zu unterstützen, indem Sie ihnen individuelle Lernzeiten während der betrieblichen Ausbildung ermöglichen.

 

Informationen zur Beschulung ab 06.05.2020

Gemäß den Festlegungen des SMK werden ab dem 06.05.2020 zusätzlich zu den Abschlussklassen die Vorabschulklassen beschult.

Dies sind in der Berufsschule

  • bei den 3,5jährigen Ausbildungsberufen die Klassen des 3. Ausbildungsjahres,
  • bei den 3jährigen Ausbildungsberufen (Berufskraftfahrer) die Klassen des 2. Ausbildungsjahres und
  • bei den 2jährigen Ausbildungsberufen (Fachkräfte für Metalltechnik, Maschinen- und Anlagenführer) die Auszubildenden aus den Klassen des 1. Ausbildungsjahres.

In der Fachoberschule wird der Unterricht in den Klassen der Klassenstufe 11 wieder aufgenommen.

Um eine Einhaltung der Hygienevorschriften, insbesondere des Abstandsgebotes sicherzustellen, ist eine Begrenzung der Anzahl der Unterrichtsteilnehmer durch Teilung der Klassen erforderlich. Die betreffenden Schüler bzw. deren Ausbildungsbetriebe werden per Mail über die Unterrichtszeiträume informiert.     

Ab dem 06.05.2020 erfolgt der Zugang zum Schulgebäude über den Haupteingang sowie die Eingänge A und B. Den Schülern wird durch das Aufsichtspersonal ihr fester Klassenraum zugewiesen. 

Handhygiene und Desinfektion wird vor Unterrichtsbeginn im Klassenraum durchgeführt. Die Belehrung zu den Infektionsschutzmaßnahmen und die erforderlichen Informationen zu Veränderungen in der Unterrichtsorganisation erhalten die Schüler in der 1. Unterrichtsstunde.

Für alle anderen Auszubildenden des 1. und 2. Ausbildungsjahres sowie des Berufsgrundbildungsjahres und des kooperativen Berufsvorbereitungsjahres wird der Schulbesuch weiterhin ausgesetzt.  Um den coronabedingten Unterrichtsausfall teilweise zu kompensieren, werden diese Schüler verbindliche Aufgaben für Homeschooling erhalten. Inhaltlich sollen die Aufgabenstellungen das selbständige Erarbeiten von prüfungsrelevanten Lerninhalten initiieren um einen Lernfortschritt zu ermöglichen. Die Bereitstellung der Aufgaben erfolgt durch die Klassenleiter in digitaler Form z. B. über LernSax, Klassenchats oder direkt an die E-Mailadresse der Auszubildenden. Wir bitten die Ausbildungsbetriebe, ihre Auszubildenden bei der Bearbeitung der Aufgaben zu unterstützen, indem Sie ihnen individuelle Lernzeiten während der betrieblichen Ausbildung ermöglichen.

 

Weitere Teilöffnung der Schule ab Mittwoch, den 06.05.2020

 

Berufsschule (B-Block)
Duale Berufsausbildung (3,5jährig) - 3. Ausbildungsjahr, Vorbereitung Winterprüfung 2020/21 (Teilzeit)
Duale Berufsausbildung (3jährig - Berufskraftfahrer) - 2. Ausbildungsjahr, Vorbereitung Sommerprüfung 2021 (Teilzeit)
Duale Berufsausbildung (2jährig - Fachkraft für Metalltechnik, Maschinen- und Anlagenführer) - 1. Ausbildungsjahr, Vorbereitung Sommerprüfung 2021 (Teilzeit)

 

Informationen über den Unterrichtsbeginn erhalten die Ausbildungsbetriebe bis zum 04.05.2020 per Mail.

 

Fachoberschule
Klassenstufe 11 (Vollzeit)

 

Informationen über den Unterrichtsbeginn bis zum 04.05.2020 erhalten Sie durch Ihren Klassenlehrer. 

 

https://www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html

 

 

Fortsetzung des Unterrichts nach den Osterferien

Entsprechend den Festlegungen des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus wird der Unterricht am BSZ für Technik Dresden wie folgt fortgesetzt:

  • Ab Dienstag, den 21.04.2020 beginnt der Unterricht bzw. die Prüfungsvorbereitung nach Sonderplan für die Fachoberschüler der Klassen FOS 19 LA, FOS 18 A und FOS 17 D. Detaillierte Informationen zu Unterrichtsbeginn und Unterrichtsraum werden per E-Mail durch die Klassenleiter bekanntgegeben.
  • Am Mittwoch, den 22.04.2020 beginnt der Unterricht bzw. die Prüfungsvorbereitung für die Fachschulklasse FS 18 K um 7:30 Uhr im Raum 116.
  • Ab Mittwoch, den 22.04.2020 wird schrittweise die Beschulung für die Abschlussklasse BK 17 A (Treffpunkt 8:00 Uhr auf dem Innenhof vor dem Eingang A), der Fachkräfte für Metalltechnik, Fachrichtung Konstruktionstechnik der Klasse KM 18 A sowie der Wiederholerklassen aufgenommen. Detaillierte Informationen erteilen die Fachleiter der Fachbereiche.
  • Für alle Nichtabschlussklassen der Berufsschule und Fachoberschule wird der Unterricht zunächst weiter ausgesetzt. Die Bereitstellung von Aufgaben zur Bearbeitung wird fortgeführt.

 

Staatsministerschreiben an die Abschlussklassen der berufsbildenden Schulen

 

Einstellung des Betriebes

Ab Mittwoch, 18. März 2020, stellen alle Schulen und Kitas im Stadtgebiet ihren Betrieb ein (Quelle Landeshauptstadt Dresden)

bis einschließlich 17.04.2020. 

 

Es besteht keine Schulpflicht, da diese in Sachsen durch das Sächsische Staatsministerium für Kultus bis auf Weiteres ausgesetzt ist. Schüler - Azubis, die nicht zum Unterricht erscheinen, gelten als entschuldigt. Azubis der Landesfachklassen bleiben bitte an ihren Standorten. Alle Azubis melden sich im Betrieb und setzen dort ihre Ausbildung fort. Das Praktikum in den Fachoberschulklassen wird mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Die Schüler informieren bitte ihre Praktikumsbetriebe darüber.

 

Brief des sächsischen Kultusministers Christian Piwarz an die Eltern von Schülerinnen und Schülern:

https://www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html

 

Die Lehrerinnen und Lehrer rufen bitte in regelmäßigen Abständen ihre Dienst-E-Mail ab. 
https://webmail.all-inkl.com/

 

Für Bewerber der Fachoberschule und der Fachschule für Technik steht das Sekretariat unter der Rufnummer 0351 - 4403920 oder der E-Mailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  zur Verfügung. Bewerbungen senden Sie bitte mit der Post oder können in den Hausbriefkasten neben dem Haupteingang eingeworfen werden. 

 

Bitte halten Sie sich über den aktuellen Stand auf dem Laufenden - diese Seite wird fortlaufend aktualisiert.

 

Nutzung der Sporthallen durch Vereine

Im Zusammenhang "Corona-Virus" sind alle kommunalen Schulsporthallen ab sofort für jegliche Nutzung durch Dritte gesperrt. Diese Sperrung gilt zunächst bis einschließlich Freitag, 17. April 2020.

 

Information der IHK Dresden vom 27.03.2020

IHK-Prüfungen Sommer 2020 werden verschoben
 
Aufgrund der Coronasituation werden die schriftlichen Abschlussprüfungen Sommer 2020 in allen Ausbildungsberufen verschoben. Bis Ende Mai 2020 werden zudem keine IHK-Weiterbildungsprüfungen stattfinden. Die Entscheidungen dienen dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Es ist geplant, die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen in der Kalenderwoche 25 durchzuführen. Am 16. und 17. Juni 2020 sollen die industriell-technischen, am 18. und 19. Juni 2020 die kaufmännischen schriftlichen Abschlussprüfungen stattfinden.

Prüfungsteilnehmer, die im Frühjahr 2020 für ihre Abschlussprüfung Teil 1 angemeldet waren, erhalten die Möglichkeit, die Prüfung im Herbst 2020 zu absolvieren. Der Prüfungszeitraum der praktischen / mündlichen Prüfungen beginnt wie geplant am 2. Mai 2020. Ebenfalls im Herbst finden die ursprünglich für Juni 2020 geplanten IHK-Weiterbildungsprüfungen statt.

Ab dem 22. Juni 2020 starten die Nachholtermine für die nicht erfolgten März-Prüfungen sowie die verschobenen Weiterbildungsprüfungen, die für April und Mai anberaumt waren. Bis Ende August 2020 werden die ausgefallenen bzw. verschobenen Prüfungen nachgeholt sein.

Die genauen Termine finden Sie in Kürze auf der Internetseite der IHK Dresden. Außerdem informiert die IHK Dresden alle Prüfungsteilnehmer rechtzeitig und direkt, wann und wo die Prüfungen stattfinden werden......


https://www.dresden.ihk.de/servlet/news?news_id=31692&ref_detail=portal&ref_knoten_id=30779&ref_sprache=deu

 
 
Information der Handwerkskammer Dresden

Keine Prüfungen mehr bis zum 19. April 2020.

Angesichts der aktuellen Situation werden alle Prüfungen der Handwerkskammer Dresden bis zum 19. April 2020 abgesagt. Dies dient dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und um die Auszubildenden, die Prüfer und Mitarbeiter der Bildungseinrichtungen und Kammern zu schützen.
Die generelle Absage der Prüfungen bis zum 19. April 2020 ist eine hoheitliche Entscheidung der Handwerkskammer Dresden in Abstimmung mit den entsprechenden Landesbehörden des Freistaates Sachsen. Aussagen über den Bestand des Termins können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht getroffen werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass auch über diesen Zeitpunkt hinausgehende Prüfungstermine abgesagt werden müssen.
Bitte informieren Sie sich zur aktuellen Entwicklung auf unserer Website!
Die abgesagten Prüfungen gelten als „nicht unternommen“ und werden zum nächstmöglichen Termin nachgeholt. Konkrete Ausweichtermine sind derzeit nicht benennbar. Die neuen Prüfungstermine werden Ihnen umgehend mitgeteilt, sobald sich die Gefährdungslage entspannt hat. Bereits entrichtete Gebühren für abgesagte Prüfungen werden mit den neu anzusetzenden Prüfungen verrechnet.

 

https://www.hwk-dresden.de/Artikel/detail/coronavirus_keine-pruefungen-mehr-bis-zum-19-april-2020/id/12725

 

 

 

 

 

 

 

Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)

  • Metalltechnik

Berufsschule

  • Anlagenmechaniker (Industrie)
  • Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
  • Berufskraftfahrer
  • Fachkraft für Metalltechnik (Fachrichtung Konstruktionstechnik)
  • Fachkraft für Metalltechnik (Fachrichtung Zerspanungstechnik)
  • Fluggerätmechaniker (Fachrichtung Fertigungstechnik)
  • Industriemechaniker
  • Klempner
  • Konstruktionsmechaniker
  • Kraftfahrzeugmechatroniker (Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik)
  • Kraftfahrzeugmechatroniker (Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik)
  • Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker (Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik)
  • Maschinen- und Anlagenführer
  • Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik (auslaufend)
  • Metallbauer (Fachrichtung Konstruktionstechnik)
  • Technischer Produktdesigner (Maschinen- und Anlagenkonstruktion)
  • Technischer Produktdesigner (Produktgestaltung und -konstruktion)
  • Technischer Systemplaner (Versorgungs- und Ausrüstungstechnik)
  • Technischer Systemplaner (Stahl- und Metallbautechnik)
  • Technischer Systemplaner (Elektronische Systeme)
  • Zerspanungsmechaniker

Schulversuch "Gestrecktes Berufsvorbereitungsjahr in kooperativer Form" (KBVJ)

  • Elektrotechnik/Metalltechnik

Fachoberschule 

  • Technik

Fachschule

  • Staatlich geprüfter Techniker (Fachrichtung Fahrzeugtechnik)
  • Staatlich geprüfter Techniker (Fachrichtung Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik)

 

Kollegium zur "75 - Jahrfeier" 2009

kollegium 17.09.2009.jpg


 

 


Index

Der Weg zum Berufsschulneubau bis 1928

Der Bauabschnitt bis 1934

Das Schulgebäude 1934

Der Zeitabschnitt von 1934 bis 1945

Die Entwicklung der Schule seit 1945

Von 1989/90 bis heute


Geschichte des Beruflichen Schulzentrums für Technik "Gustav Anton Zeuner" Dresden


Der Weg zum Berufsschulneubau bis 1928

Der gewachsenen Bedeutung der schulischen Berufsausbildung hielten die Gebäude der 1. Berufsschule, Wartburgstraße 20 und der 2. Berufsschule, Johannesstraße 18, baulich nicht mehr stand.

Am 24. November 1924 wählte das Schulamt von den sechs Grundstücken die ihm das Hochbauamt als für einen Berufsschulneubau geeignet vorschlug, das ehemals städtische Gelände an der Gerok-, Wintergarten- und Silbermannstraße. Es war im Besitz einer Zigarettenfabrik, musste aber nach den Vertragsbestimmungen an die Stadt zurückfallen. Entscheidend für die Wahl dieses Platzes waren seine zentrale Lage und die günstigen Verkehrsbedingungen nach allen Teilen der Stadt. Mit dem Neubau der Schule war eine Neuordnung des Dresdener Berufsschulwesens vorgesehen - speziell der Metallberufe, welche in 94 Klassen über alle fünf Schulen verteilt unterrichtet wurden.

Am 3. November 1926 legte das Schulamt die Grundlagen für den Neubau der 1.12. Knabenschule vor. Im engsten Einvernehmen mit dem Schulamt arbeitete das Hochbauamt seine Planung aus.

Die Kosten wurden einschließlich der Anliegerleistungen auf  3 068 000 RM veranschlagt, wozu noch weitere 400 000 RM für die Ausstattung kamen. Gedeckt werden sollten die Baukosten aus Anleihemitteln, und zwar in drei Bauraten in den Jahren von 1928 bis 1930. Der Rat stimmte am 22. Juni 1928 der Planung zu und bewilligte zunächst für das Jahr 1928 als erste Baurate 100 000 RM. Die Stadtverordneten bestätigten am 6. Juli 1928 diese Ratsvorlage.

Am 28. Oktober 1928 wurde mit dem Bau begonnen.


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Der Bauabschnitt bis 1934

Am 22. Oktober 1929 waren bereits  1 137 000 RM verbaut. Ungünstige Finanzverhältnisse zwangen die Stadt Dresden am 16. Dezember 1929 zur Stilllegung des Baues. Die Baustelle bot bis in den Sommer 1930 hinein ein trostloses Bild - vernagelte Fenster, Teilgerüste, Baumaterial auf Verkehrsflächen gelagert.

Erst am 1. September 1930 konnte die Arbeit wenigstens teilweise wieder aufgenommen werden, nachdem 330 000 RM für das Fertigstellen und das Einsetzen der Fenster sowie für die Beseitigung der Bauplanken bewilligt worden waren. Am 16. Juni 1931 konnten für weitere Sicherungsarbeiten nochmals 150 000 RM bereitgestellt werden. Insgesamt verbaute man bis Oktober 1931 die Summe von  2 080 000 RM. Die Finanzlage zwang erneut zur Stillegung des Baus. Es wurde bereits an eine Vermietung des Gebäudes gedacht. Am 25. September 1933 bestimmten die Stadtverordneten nach Ratsbeschluss vom 18. September 1933, auf der Grundlage des "Gesetzes zur Verminderung der Arbeitslosigkeit" vom 1. Juni 1933, die Fortführung des Schulbaus. Oberbürgermeister Zörner vereitelte Pläne zur Übergabe der Gebäude an die Volkswohlfahrt
bzw. Feuerwehr. Die "Deutsche Gesellschaft für öffentliche Arbeiten A.G." stellte  1 100 000 RM für die Fertigstellung der Berufsschule zur Verfügung. Somit konnte am 17. September 1934 die Einweihung der Knabenberufsschule -Altstadt als "Horst-Wessel-Schule" erfolgen. Damit nutzte das Nazi-Regime die Schuleröffnung geschickt für seine propagandistischen Zwecke.


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Das Schulgebäude 1934

Für die damalige Zeit stellte der Schulbau eine der modernsten Lösungen für die Durchführung der theoretischen und praktischen Berufsausbildung in Deutschland dar.

Das Hochbauamt gab dazu folgende Beschreibung, die auszugsweise wiedergegeben werden soll, um Verständnis für das zukünftige Baugeschehen zur Behebung der Bombenschäden des II. Weltkrieges zu wecken.

Von einem terrassenförmig erhöhten, das Gebäude von der Straße trennenden Vorplatz an der Gerokstraße aus, erfolgt der Hauptzugang zur Schule im Zuge einer Achse, an die sich der Festsaal sowie eine Freitreppe anschließt, die den Festsaal mit dem Hof verbindet. Dieser rechteckige, laubenumgebene Hofraum ist auf der Westseite durch einen niedrigen Turnhallenflügel von der Wintergartenstraße getrennt.

Dadurch bleibt, von den Technischen Lehranstalten an der Elisenstraße aus gesehen, der Blick über den künftigen Spielplatz und die niedrige Baumasse des Turnhallenflügels hinweg auf die den Turnhallenflügel flankierenden höheren Baumassen, sowie auf den höheren Gebäudeflügel an der Silbermannstraße frei. In dem nördlichen, zwischen dem Hof und der Gerokstraße gelegenen Gebäudeflügel, dem Hauptbau, an den sich im rechten Winkel an der Ecke der Silbermannstraße und der Gerokstraße ein turmartig höher geführter Baukörper anschließt, sind im Erdgeschoss die Verwaltungsräume der Schule untergebracht. Im übrigen Teil des Erdgeschosses, sowie in den darüber liegenden Obergeschossen befinden sich insgesamt 37 Unterrichtsräume einschließlich der beiden großen Lehrsäle in den oberen Turmgeschossen. Der Ostflügel an der Silbermannstraße enthält die Werkstätten der Schule. Um eine Schallübertragung der Maschinenanlagen nach den übrigen Unterrichtsräumen zu vermeiden, wurde dieser Flügelbau von den Fundamenten bis zur Dachkonstruktion hinaus vollkommen isoliert. Der südliche, an die Grundstücke der Dürerstraße angrenzende Flügel, der infolge von Einsprüchen der Anlieger nur eingeschossig durchgeführt werden konnte, enthält eine große Gymnastikhalle von 12 x 24 m mit zugehörigen Nebenräumen. Im westlichen Flügel an der Wintergartenstraße endlich sind zwei je 12x24 m große Turnhallen und in dem anschließenden höher geführten Gebäudeteil Unterrichtsräume und Dienstwohnungen untergebracht. In der Haupteingangsachse führen von den breiten Fluren symmetrisch angelegte 3 m breite Treppen nach den oberen Geschossen. Weiter nach Süden zu reiht sich eine 10x12 m große, durch eine Glasdecke hellbelichtet Vorhalle mit Garderoben zu beiden Seiten an; sie bildet den Übergang zu dem 15x30 m großen und 8,5 m hohen Festsaal, der gleichzeitig als großer Vortragssaal für die Schule dient. Einschließlich der Empore umfasst rund 600 Sitzplätze. Im Festsaal befinden sich ein höher liegendes Podium, das gleichzeitig als Bühne benutzt werden kann. Durch Einrichtung eines besonderen Bildwerfraumes ist die Möglichkeit zur Vorführung von Filmen, auch von Tonfilmen, im Festsaal geschaffen worden.

Mit Rücksicht auf den Verwendungszweck des Gebäudes sind die vielseitigen technischen Einrichtungen mit besonderer Sorgfalt zugleich als Anschauungsmittel für den Unterricht durchgebildet worden. Die Anlagen der Heizungs- und Lüftungstechnik, der Elektrotechnik mit ihren Verzweigungen, des Werkzeugmaschinenbaues, des allgemeinen Maschinenbaues, der Feinmechanik und der Optik wurden zu hervorragenden Lehrmittel der Praxis für die lernende Generation aus gebildet. Zur Unterbringung der Lehrmittel sind in den einzelnen Geschossen genügend Räume vorhanden. In besonderen Räumen auf den Fluren befinden sich Schränke zur Unterbringung der Reißbretter und der Garderoben der Schüler.

Die künstlerische Gestaltung der Schule zeigt schlichte Formengebung. Die Außenwände sind geputzt und leicht farbig getönt, die Fensterumrahmung besteht aus dunkelgrauem, steinmetzmäßig behandeltem Steinputz. Die niedrigen Gebäudeteile sind durch Terrassen abgedeckt, die, wie die Hoffläche, zum Aufenthalt der Schüler dienen. Im übrigen ist das Gebäude von einem steilen Ziegeldach abgeschlossen.


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Der Zeitabschnitt von 1934 bis 1945

Im September 1934 begann unter Leitung des Direktors Herrn Möckel der Unterricht an der Knabenschule Dresden-Altstadt.

Damals unterteilte man die Ausbildung in folgende Zweige:

  • zum einen in die Metallgewerbeklassen mit

28 Klassen für Metallgroßgewerbe,
27 Klassen für Metallkleingewerbe und
27 Klassen für Metallfeingewerbe

  • zum anderen in die Nichtmetallgewerbeklassen mit

29 Klassen für kaufmännische Berufe,
22 Klassen für Nahrungsmittel-, Bekleidungs- und Verkehrsgewerbe sowie
33 Klassen für sonstige Berufe. Zu diesen zählten auch die drei im Mai 1935 zusammengestellten Klassen für Segelflugzeugbau.

Anfang Mai 1935 gliederte man der damaligen "Horst-Wessel-Schule" die neugegründete Musik-, Berufs- und Realschule an.
Mitte 1935 wurden 166 Klassen mit fast 5000 Schülern von 86 haupt- und nebenberuflichen Lehrkräften beschult. Damit nahmen in den hauseigenen Werkstätten und Theorieräumen 64 % der Dresdner Berufsschüler am Unterricht teil. Somit avancierte diese Schule zum Bildungshorst des Deutschen Handwerkes. Die Ausbildung der Schüler war auf die Vermittlung fundierter fachlicher Kenntnisse und den Erwerb handwerklicher Fertigkeiten ausgerichtet. Als Vorzeigeschule hatte die "Horst-Wessel-Schule" vornehmlich die Aufgabe, die Berufsschüler im Sinne des Nationalsozialismus zu erziehen.

Nach einem in der Aula angebrachten Ausspruch Hitlers, in welchem der Gehorsam, die Unterordnung und Disziplin als vorrangig dargestellt wurden, erfolgte eine starke Ideologisierung der gesamten Ausbildung und die militärische Disziplinierung der Schulorganisation bis in den Freizeitbereich hinein. Ausdruck dafür waren zum Beispiel militärisch organisierte Morgenappelle, die konsequente Durchsetzung des Hitlergrußes, Beantwortung von Fragen der Abstammung, die Verweigerung der Aufnahme jüdischer Schüler.

In den Kriegsjahren von 1939 bis 1945 warb man aus den Reihen der Berufsschüler verstärkt Kriegsfreiwillige, welche in einer vorzeitigen Prüfung ihre Lehre abschlossen. Ein damaliger Schüler beschrieb eine solche Werbeaktion folgendermaßen:

Die auf dem Schulhof angetretenen Klassen mussten dort so lange verharren, bis sich die entsprechende Anzahl Kriegsfreiwilliger gemeldet hatte.

Die Berufsausbildung war in Inhalt und Organisation vollständig von der nationalsozialistischen Diktatur geprägt.

Die Bombardierung der Stadt Dresden am 13. Februar 1945 führte zu einer fast vollkommenen Vernichtung der Johannstadt, von der auch der Schulbau betroffen war.


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Die Entwicklung der Schule seit 1945

Nach der militärischen Niederlage Deutschlands ergab sich für das Dresdner Schulwesen baulich ein verheerendes Bild:
 

  insgesamt vorhandene 
Schulen
völlig zerstört schwer oder
teilweise zerstört
noch benutzbar
Volksschulen  72 21 33 18
Höhere Schulen 18 14 - 4
Berufs- und gewerbliche
Schulen
10 - 6 4
Innungs- und
private Schulen

27

23

4

-

Die Knabenschule Dresden-Altstadt gehörte zu den wenigen noch teilweise benutzbaren Dresdner Bildungseinrichtungen, wies allerdings auch schwere Schäden auf. Der Festsaal war zerbombt, die Turnhalle Wintergartenstraße völlig und der Flügel Silbermannstraße mit dem Turmbau zum Teil zerstört. Vor allem Brandbomben verursachten die völlig Zerstörung des Dachstuhles. Da die Schule zum Zeitpunkt des Bombardements eingerüstet war, schädigte das brennende Gerüst Fenster und Fassade.

Für den 1. Oktober 1945 erging von der sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) der Befehl zum Beginn des Unterrichtes, welchem jedoch erst am 10. Oktober Folge geleistet werden konnte. Als erster Schulleiter nach dem Krieg wirkte Herr Oswalt, unter dessen Leitung bis 1952 die Entnazifizierung der Lehrer durchgeführt wurde. Lehr- und Lernmittel mussten neu erfasst, Literatur ausgesondert und die Schülerkartei überarbeitet werden.

Vordergründige Aufgabe war es, Lehrer zu finden, welche den Prozess der demokratischen Umgestaltung tragen konnten.

In Sachsen wurden 17000 Neulehrer eingestellt, das waren 80% der gesamten Lehrerschaft. Aus ihren Kreisen gingen an unserer Einrichtung hervorragende Fachlehrer hervor, welche besonders die fachtheoretische Ausbildung der Schule förderten und die sich um den Wiederaufbau der Kommunalen Berufsschule Gerokstraße bemühten. Stellvertretend seien hier

Herr Grießbach, Herr Klügel, Herr Kühlmann, Herr Kirsch
Herr Hüfler, Herr Müller, Herr Richter, Herr Kühne, Herr Ziegler genannt.

Unter der Lehrerschaft herrschte auf Grund der starken beruflichen Belastung und der besseren Entlohnung in der Wirtschaft eine ständige Fluktuation.

So begann der Unterricht in der Gewerblichen Berufsschule Gerokstraße im Oktober 1945 in einigen wenigen benutzbaren Klassenräumen. Die Fenster waren vernagelt und mit einem Rauchabzugsrohr für die Kanonenöfen versehen welche ein Klassenzimmer sehr spärlich erwärmten. Das Brennmaterial "besorgten" die Schüler oft selbst auf dem Anfahrtsweg zur Schule. Unterrichtet wurde im Zwei-Schichtbetrieb bis 19.00 Uhr, wobei auswärtige Schüler wegen der schlechten Fahrverbindung die 1. Schicht belegten. Der Unterricht selbst erfolgte bis 1954 nach dem Klassenlehrerprinzip.

Zur Ausrüstung des Lehrers gehörten neben Klassenbuch und Schülerkartei so unentbehrliche Unterrichtsmittel wie die einzige 75-Watt-Glühbirne für das Zimmer und eine Sicherung, welche nach Schulschluss wieder ausgeschraubt wurden.

Schüler und Lehrer beseitigten in vielen Einsätzen gemeinsam die Trümmer auf dem Schulhof und im Gebäude. Diese Räumungsarbeiten zogen sich bis in die 50er Jahre hin. Im Zeitraum von 1946 bis 1951 wurden die Werkstattausrüstungen ausgebaut und in der Industrie eingesetzt. Im Winter 1946/47 musste die Haupttreppe im Gebäude wegen Vereisung gesperrt werden.

1948/1949 erfolgte die Einquartierung einer Grundschule (53. Polytechnische Oberschule), da in Johannstadt akuter Mangel an Volksschulen herrschte. Zur gleichen Zeit wurde die Warmluftheizung ausgebaut und in das Dresdner Schauspielhaus umgesetzt.

1951 war die Schule grob instandgesetzt; bis 1954 arbeitete man am Turmausbau. Der Sportraum Dürerstraße diente bis Ende der 60er Jahre als Mehrzwecksaal, z. B. für Kinoveranstaltungen der Dresdner Bevölkerung. Auch als Gerichtssaal wurde er genutzt, so bei den Verhandlungen gegen die acht "Dresdner Elbpiraten", die Schüler der Einrichtung waren (1952). Die strengen Winter der Jahre 1953/1954 und 1955/1956 führten zu wochenlangem Unterrichtsausfall, da die überholte Dampfheizung die Räume nicht ausreichend erwärmte.

1955 nahm man aus schulorganisatorischen Gründen eine Teilung der Schule in die Gewerbliche Berufsschule 1 (GBS 1) mit den Bereichen Kraftfahrzeug- und Elektrotechnik und die Gewerbliche Berufsschule VI mit den Bereichen Metalltechnik und Chemie vor. Beide Einrichtungen führten jeweils ca. 30 Klassen. Große Teile des Schulgebäudes wurden durch berufsschulfremde Institutionen genutzt. Darauf ist auch die Auslagerung des Bereiches Kfz-Technik nach Dresden-Zschachwitz in den Jahren 1960 bis 1969 zurückzuführen.
Mit dem Fernheizungsanschluss 1964 verbesserte sich die soziale Situation für Lehrer und Schüler Neben einer Vielzahl von Betriebsberufsschulen (BBS), die in den 50er Jahren eingerichtet wurden, behaupteten die GBS I und GBS VI ihre Position in der berufstheoretischen Ausbildung. Hier wurden vor allem Lehrlinge des Handwerks, aber auch aus anderen Bereichen der Volkswirtschaft, unterrichtet. Damit bestand an Kommunalen Berufsschulen ein duales System der Berufsausbildung mit DDR-Besonderheiten.
Der Beschluss der zweiten Parteikonferenz der SED von 1952, den "planmäßigen Aufbau der Grundlagen des Sozialismus" voranzutreiben, hatte Auswirkungen auch in den Schulen. Unter der Losung "Jeder Lehrer ein Funktionär unserer Arbeiter-und-Bauern-Macht" nahm der Einfluss des Stalinismus zu. 1968 musste der Schulleiter der GBS VI, Herr Schuhmann, die Schule verlassen, da er den Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in die Tschechoslowakei verurteilte.
Die beiden Berufsschulen wurden im Jahr 1969 wieder zu einer Bildungseinrichtung unter dem Namen "Kommunale Berufsschule 1" (KBS 1) zusammengefasst. Ursachen dafür lagen in einer neuen Schulpolitik, welche die Spezialisierung des Unterrichts und die Konzentration von Berufsgruppen in der Berufstheorie festlegte. Das traf zum Beispiel auf die Berufsgruppen Maschinen- und Anlagenmonteur, Instandhaltungsmechaniker und Maschinenbauzeichner zu.
Von 1969 bis 1972 führte Herr Neidhardt die Schule, danach für ein Jahr Herr Münzen. Zur Schulleitung der KBS 1 gehörten neben dem Direktor seine drei Stellvertreter (für Unterricht, Planung und Organisation, Koordinierung), der Parteisekretär, der hauptamtliche FDJ-Sekretär und der Instrukteur für Kultur und Sport. Neben der ideologischen Beeinflussung der Jugendlichen war es Aufgabe der Funktionäre, ein breites Angebot für die sportliche und kulturelle Betätigung der Lehrlinge zu schaffen.

Die 70er und 80er Jahre waren von einem wachsenden ideologischen Druck auf Lehrkräfte und Schüler gekennzeichnet. Werbeaktionen für Längerdienende der NVA und Nachwuchskader für die Staatspartei waren zentrale Forderungen. Lehrlinge mit der Verpflichtung zum mehrjährigen Militärdienst erhielten bevorzugt Ausbildungsplätze für begehrte Berufe und konnten ihre Lehre vorzeitig beenden. Auch parteilose Lehrer waren zur Teilnahme an Parteilehrjahren verpflichtet und mussten abrechnen, wie viele neue Mitglieder sie der SED gewonnen hatten. Als "Höhepunkte" des Lehrjahres wurden die vormilitärische Ausbildung der Lehrlinge, zu der jeder Lehrer arbeitsrechtlich verpflichtet war, und der Einsatz vieler Klassen in der Kartoffelernte gewertet.
In den 80er Jahren zeigte sich auch in der Berufsausbildung immer deutlicher der Gegensatz zwischen Theorie und Praxis. Die Fachlehrer bemühten sich trotz eingeschränkter Bedingungen, wie fehlender Zugang zu Fachliteratur und Anschauungsmaterial, um ein hohes Niveau der Ausbildung und verstärkten damit den Widerspruch zur betrieblichen Praxis.
Von 1973 bis 1986 wurde die Schule von Herrn Helm geleitet. Von 1986 bis 1990 war Herr Salutzki Direktor der Schule, welcher sein Amt an Herrn Reinisch übergeben musste.
Als Ausbildungsschule der TU Dresden war die KBS 1 ein anerkannter Partner für die Schulpraktika der angehenden Berufspädagogen. Ein fester Stamm von Tutoren und Mentoren des Lehrkörpers betreute die Studenten und verschaffte durch seine Arbeit der Schule Anerkennung.


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Von 1989/90 bis heute

Mit dem Oktober des Jahres 1989 begann für unsere Schule, die Schüler und die Kollegen ein neuer Entwicklungsabschnitt. Dieser neue Anfang hieß für viele Lehrlinge und Lehrer Hoffnung auf eine Demokratisierung des Schulwesens wie Mitgestaltung der neuen Inhalte des Unterrichts, Mitbestimmung in organisatorischen Fragen, weniger Bevormundung und größerer pädagogischer Spielraum.

Viele Kolleginnen und Kollegen nutzten die neue Reisefreiheit, um sich an Schulen der alten Bundesländer zu orientieren. Fortbildungsveranstaltungen, private Besuche und Lehreraustausch (1990 Lehreraustausch Herr Weist/Herr Pahl) boten dafür willkommene Gelegenheiten. Informationen wurden gesammelt, Hilfe und Unterstützung für das zu erwartende neue Berufsschulwesen entgegengenommen. Dabei bildeten sich gute Partnerschaften zu Schulen und zwischen einzelnen Fachkollegen heraus. Für ihre Bemühungen, vor allem in den Jahren 1990 und 1991, sei an dieser Stelle den nachfolgenden Einrichtungen der alten Bundesländer gedankt:

- Robert-Meyer-Schule Stuttgart
- G1 und G14 Hamburg
- Oberstufenzentrum Metalltechnik Berlin (West)
- Erasmus-Kittler-Schule Darmstadt
- Max-Eyth-Schule Stuttgart
- Heinrich-Emanuel-Merck-Schule Darmstadt

Acht Tage vor Schuljahresbeginn 1990/91 wurden die Lehrpläne Baden-Württembergs für verbindlich erklärt und eine intensive und fleißige Arbeit aller Kollegen beim Umsetzen derselben im Unterricht begann. Mit dem Auszug der acht Untermieter am Haus konnte eine rege Bautätigkeit zur Schaffung von Labor- und Werkstatträumen einsetzen. 

- Auszug aus der Festschrift zum 60-jährigen Bestehen des BSZ -


Fördermittel der EU, der Bundesrepublik und Finanzmittel der Stadt Dresden in Höhe von über 15 Millionen Euro sorgten für eine vollkommene Sanierung des Gebäudes. Mit Übergabe des Aula Ende 2005 sind die Sanierungs- 
und Modernisierungsarbeiten abgeschlossen.

Neben der Erneuerung aller Medienträger wurde ein PC Netz für alle Räume installiert, als Grundlage einer multimedialen Unterrichtsgestaltung. Neue Fachräume für die Ausbildung z. B. von technischen Zeichnern entstanden. Die Metallbauer erhielten eine Schmiede und eine Werkstatt für fachspezifische Lernfelder. Im Bereich Zerspanung wurde ein Werkzeugmaschinenkabinett eingerichtet. Die Auszubildenden im Kfz-Bereich erhielten neben dem Fachraum "Verbrennungsmotoren" weitere Räume mit insgesamt vier funktionsfähigen PKW verschiedener Marken.

Durch den Abschluss der Bautätigkeit am Haus war es möglich, den technischen Bereich (Auszubildende und Lehrpersonal) des BSZ Gasanstaltstraße als ehemalige Betriebsberufsschule "Kurt Schlosser" zu übernehmen und damit die gewerbliche Ausbildung wie vor 1945 wieder am Standort Gerokstraße zu konzentrieren.

Im Jahr 2006 nimmt zur Verbesserung der sozialen Betreuung eine Catering-Firma im Bereich der Aula ihre Tätigkeit auf.


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